Kinderarmut

17.02.2011

Studie: Alleinerziehenden bleibt am Wenigsten vom Netto

Nach Abzug der Ausgaben für lebensnotwendige Güter bleibt den Deutschen im Durchschnitt knapp die Hälfte ihres Nettoeinkommens übrig, Alleinerziehenden aber nur ein Drittel. Damit sind Alleinerziehende die großen Netto-Verlierer Deutschlands. Das ergab eine Untersuchung des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) aus dem Jahr 2009.

© zettberlin/ photocase.com

 

Die Wissenschaftler wollten wissen, was den Deutschen von ihren Einkommen übrig bleibt. Bei ihrer Berechnung ziehen sie nicht nur die Steuern und Sozialversicherungsbeiträge ab, sondern auch lebensnotwendige Ausgaben wie Miete, Energie, Mobilität oder Kinderbetreuung. Alleinerziehende hatten am Ende durchschnittlich nur 587 Euro zur Verfügung. Außerdem zeigte sich eine deutliche Ost-West-Schere sowie ein Unterschied zwischen Geringverdienern und Menschen mit höheren Einkommen. Geringverdiener haben einen deutlich geringeren Prozentsatz vom Netto über.

 
 

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