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Um Gleichstellung zu erreichen, müssen Minijobs abgeschafft und ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden – dafür plädiert eine Kommission aus acht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.
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Sie untersuchte im Auftrag der Bundesregierung, wie es um die Gleichstellung von Frauen und Männern steht. Am 25. Januar 2011 überreichte die Kommission ihre Ergebnisse dem Familienministerium. Ihr Gutachten mit dem Titel "Neue Wege - gleiche Chancen. Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf" soll als Grundlage für den ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung dienen, der im Sommer 2011 verabschiedet werden soll. An ihm soll sich zukünftig die Familien- und Gleichstellungspolitik der Bundesregierung orientieren. Die Vorsitzende der Sachverständigenkommission, Ute Klammer, Professorin an der Universität Duisburg-Essen, befürchtet jedoch, dass nicht alle ihrer Vorschläge im Familienministerium auf Gegenliebe stoßen werden.
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Die Wirtschaft boomt, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch das Jobwunder made in Germany hat eine Kehrseite: Die neuen Arbeitsplätze sind oft unsicher, befristet und schlecht bezahlt. Leiharbeit und Minijobs breiten sich aus, die Lohnentwicklung zeigt nach unten. „Armut im Aufschwung - Der Boom der Billiglöhne“ - darüber diskutiert Thomas Leif in der SWR-Sendung 2+Leif mit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und Oskar Lafontaine, Fraktionschef der LINKEN im Saarland. SWR, 02.05.2011
Bei der Geburt sind alle Menschen gleich? Von wegen. Ob ein Mensch arm oder reich geboren ist, entscheidet von Anfang an über seine Entwicklungschancen. Die WDR Sendung Quarks & Co. ist den wichtigsten Fragen zum Thema nachgegangen: Wann ist ein Mensch arm, und wie ist der Reichtum in der Gesellschaft verteilt? Welche Chancen haben arme und reiche Kinder in Deutschland auf Karriere, Glück und Gesundheit?
Quarks & Co „Bist du reich genug?“, Sendung vom 12.4.2011
Jung, ausgebildet - prekär beschäftigt. Die Wirtschaft nimmt nach der Krise wieder Fahrt auf, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch so richtig profitieren die jungen Arbeitnehmer noch nicht vom Aufschwung. Leiharbeit und befristete Jobs: Prekäre Beschäftigungsverhältnisse prägen ihre noch kurzen Erwerbsbiografien. ZDF.reporter, Sendung vom 11.11. 2010
Die gesetzliche Rente für die heute 30- bis 40-jährigen wird mager ausfallen und in Ostdeutschland sogar bedrohlich klein. Der Grund ist lange bekannt: immer weniger Menschen haben lebenslang eine Vollzeitstelle zu einem Tariflohn. „Normal“ werden Phasen ohne Arbeit, oder Teilzeitjobs oder Niedriglöhne, usw. Altersarmut verhindern, aber wie? Markus Schmidt und Kim Otto über - Umschichtung."
Monitor, 25.03.2010