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Die Initiative Mindestlohn ist ein überparteiliches und zeitlich befristetes Bündnis von Einzelpersonen und Organisationen für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland. |
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Gegründet wurde die Initiative Mindestlohn im Januar 2006 gemeinsam von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). Sie haben die Initiative Mindestlohn ins Leben gerufen und tragen die Kosten der Kampagne.
Im Zuge des anhaltenden Umbaus des Sozialstaats sind vielfältige Regelungen verloren gegangen, die der Sicherung von sozialen Mindeststandards in Deutschland gedient haben. Die Folge ist ein sinkendes Einkommensniveau und eine wachsende Zahl arbeitender Menschen, die trotz Arbeit arm sind und keine Chance auf Verbesserung ihrer Lebenssituation haben.
Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, wie er in den meisten europäischen Ländern und in den USA üblich ist, ist ein wichtiger Baustein zur Sicherung sozialer Mindeststandards. Auch vor dem Hintergrund der Arbeitnehmerfreizügigkeit ist der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland unverzichtbar geworden.
Die Initiative Mindestlohn ist der Überzeugung, dass Arbeit nicht arm machen darf. Daher wird ein gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro pro Stunde angestrebt, der schnell schrittweise erhöht werden soll.
Wissenschaftlich begleitet wird die Initiative vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Die Initiative Mindestlohn ist offen für alle, die für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland eintreten.
Ein Teil unserer Aktivitäten ist der Dumpinglohnmelder:
www.dumpinglohnmelder.de
Weitere Informationen und Argumente zum Mindestlohn finden Sie auch auf der Seite des Deutschen Gewerkschaftsbundes
www.mindestlohn.de
Weitere Informationen über die Gewerkschaften finden Sie unter:
Oder Sie schreiben uns:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Bundesverwaltung – Initiative Mindestlohn
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin
Telefon (0 30) 69 56 - 0
Fax (0 30) 69 56 - 3003
E-Mail info@verdi.de
Für den Kontakt zur Gewerkschaft NGG
Oder Sie schreiben uns:
Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
Hauptverwaltung
Haubachstr. 76
22765 Hamburg
Tel.: 040 / 380 13-0
Fax: 040 / 389 26 37
Email: hauptverwaltung@ngg.net
Personen und Organisationen, welche die Ziele der Initiative befürworten und dies mit ihrer Unterschrift signalisieren:
Naturfreunde Deutschlands
Jusos-Bundesverband
NaturwissenschaftlerInnen Initiative Verantwortung für Friedens- und Zukunftsfähigkeit e.V.
Stiftung Gute Arbeit e.V.
ISAR E.V. Lohnsteuerhilfeverein
Bundesverband der Migrantinnen in Deutschland e.V.
Bundesverband Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen e.V.
Bundesausschuss Friedensratschlag
Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros
Deutscher Frauenrat
Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Bayern
mobifair - für fairen Wettbewerb in der Mobilitätswirtschaft e.V.
Die Wirtschaft boomt, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch das Jobwunder made in Germany hat eine Kehrseite: Die neuen Arbeitsplätze sind oft unsicher, befristet und schlecht bezahlt. Leiharbeit und Minijobs breiten sich aus, die Lohnentwicklung zeigt nach unten. „Armut im Aufschwung - Der Boom der Billiglöhne“ - darüber diskutiert Thomas Leif in der SWR-Sendung 2+Leif mit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und Oskar Lafontaine, Fraktionschef der LINKEN im Saarland. SWR, 02.05.2011
Bei der Geburt sind alle Menschen gleich? Von wegen. Ob ein Mensch arm oder reich geboren ist, entscheidet von Anfang an über seine Entwicklungschancen. Die WDR Sendung Quarks & Co. ist den wichtigsten Fragen zum Thema nachgegangen: Wann ist ein Mensch arm, und wie ist der Reichtum in der Gesellschaft verteilt? Welche Chancen haben arme und reiche Kinder in Deutschland auf Karriere, Glück und Gesundheit?
Quarks & Co „Bist du reich genug?“, Sendung vom 12.4.2011
Jung, ausgebildet - prekär beschäftigt. Die Wirtschaft nimmt nach der Krise wieder Fahrt auf, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch so richtig profitieren die jungen Arbeitnehmer noch nicht vom Aufschwung. Leiharbeit und befristete Jobs: Prekäre Beschäftigungsverhältnisse prägen ihre noch kurzen Erwerbsbiografien. ZDF.reporter, Sendung vom 11.11. 2010
Die gesetzliche Rente für die heute 30- bis 40-jährigen wird mager ausfallen und in Ostdeutschland sogar bedrohlich klein. Der Grund ist lange bekannt: immer weniger Menschen haben lebenslang eine Vollzeitstelle zu einem Tariflohn. „Normal“ werden Phasen ohne Arbeit, oder Teilzeitjobs oder Niedriglöhne, usw. Altersarmut verhindern, aber wie? Markus Schmidt und Kim Otto über - Umschichtung."
Monitor, 25.03.2010