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Die Zustimmung zur Forderung nach einem Mindestlohn wächst - selbst unter CDU-Anhängern. Doch die Partei weigert sich beharrlich, von ihrem „Nein!“ zum gesetzlichen Mindestlohn abzurücken. Wenn es nach ihr geht, sollen Leiharbeiterinnen und –Arbeiter auch weiterhin zu Hungerlöhnen arbeiten. Das will die Mindestlohn-Kampagne der Partei nicht durchgehen lassen. Mit Beamer und Laser ausgerüstet macht sich ein kleines Team am 4. Februar auf den Weg zur CDU-Parteizentrale in Berlin. Um 19:45 ist es soweit: „Hungerlohnzentrale“ prangt in großen grünen Lettern auf der Glasfassade, und darunter: CDU. Die Hungerlohn-Partei ist geboren. Anfang September sorgt die Kampagne erneut für eine Überraschung: An eine Häuserfassade im Berliner Regierungsviertel montiert sie ein gut 20 Meter hohes, schwarz-gelbes Plakat – gut sichtbar aus den Büros der Bundestagsabgeordneten. Auf ihm sind die stilisierten Gesichter von Angela Merkel, Karl-Theodor zu Guttenberg und Guido Westerwelle abgebildet. Darüber prangt der Schriftzug „Hungerlohnpartei.de“. Die dazugehörige Webseite outet Gegner eines Mindestlohns als Mitglieder der Partei.
Die Wirtschaft boomt, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch das Jobwunder made in Germany hat eine Kehrseite: Die neuen Arbeitsplätze sind oft unsicher, befristet und schlecht bezahlt. Leiharbeit und Minijobs breiten sich aus, die Lohnentwicklung zeigt nach unten. „Armut im Aufschwung - Der Boom der Billiglöhne“ - darüber diskutiert Thomas Leif in der SWR-Sendung 2+Leif mit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und Oskar Lafontaine, Fraktionschef der LINKEN im Saarland. SWR, 02.05.2011
Bei der Geburt sind alle Menschen gleich? Von wegen. Ob ein Mensch arm oder reich geboren ist, entscheidet von Anfang an über seine Entwicklungschancen. Die WDR Sendung Quarks & Co. ist den wichtigsten Fragen zum Thema nachgegangen: Wann ist ein Mensch arm, und wie ist der Reichtum in der Gesellschaft verteilt? Welche Chancen haben arme und reiche Kinder in Deutschland auf Karriere, Glück und Gesundheit?
Quarks & Co „Bist du reich genug?“, Sendung vom 12.4.2011
Jung, ausgebildet - prekär beschäftigt. Die Wirtschaft nimmt nach der Krise wieder Fahrt auf, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch so richtig profitieren die jungen Arbeitnehmer noch nicht vom Aufschwung. Leiharbeit und befristete Jobs: Prekäre Beschäftigungsverhältnisse prägen ihre noch kurzen Erwerbsbiografien. ZDF.reporter, Sendung vom 11.11. 2010
Die gesetzliche Rente für die heute 30- bis 40-jährigen wird mager ausfallen und in Ostdeutschland sogar bedrohlich klein. Der Grund ist lange bekannt: immer weniger Menschen haben lebenslang eine Vollzeitstelle zu einem Tariflohn. „Normal“ werden Phasen ohne Arbeit, oder Teilzeitjobs oder Niedriglöhne, usw. Altersarmut verhindern, aber wie? Markus Schmidt und Kim Otto über - Umschichtung."
Monitor, 25.03.2010