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Am 3. März wird es offiziell besiegelt. Mit einem Fotoshooting vor der Bundespressekonferenz zeigt sich das „Bündnis Soziales Deutschland – Stimmen für den Mindestlohn“ erstmals der Öffentlichkeit. Ver.di und NGG haben starke Partner gewonnen: Die Sozialverbände. Mit vereinten Kräften wollen sie sich im Wahljahr 2009 gegen die Armut und für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland einsetzen. Denn immer mehr Menschen leben hierzulande in Armut, der Niedriglohnsektor wächst rasant. Das Bündnis rückt verstärkt die sozialen Folgen niedriger Löhne in den Blick - Armut bei Kindern und im Alter. Denn ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn würde nicht nur die Ausbreitung von Lohnarmut stoppen, sondern auch ihre dramatischen Folgen lindern. Bis zur Wahl will das Bündnis die Menschen für den Mindestlohn mobilisieren und neue Partner in Politik und Gesellschaft gewinnen. Es gibt viel zu tun!
Die Wirtschaft boomt, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch das Jobwunder made in Germany hat eine Kehrseite: Die neuen Arbeitsplätze sind oft unsicher, befristet und schlecht bezahlt. Leiharbeit und Minijobs breiten sich aus, die Lohnentwicklung zeigt nach unten. „Armut im Aufschwung - Der Boom der Billiglöhne“ - darüber diskutiert Thomas Leif in der SWR-Sendung 2+Leif mit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und Oskar Lafontaine, Fraktionschef der LINKEN im Saarland. SWR, 02.05.2011
Bei der Geburt sind alle Menschen gleich? Von wegen. Ob ein Mensch arm oder reich geboren ist, entscheidet von Anfang an über seine Entwicklungschancen. Die WDR Sendung Quarks & Co. ist den wichtigsten Fragen zum Thema nachgegangen: Wann ist ein Mensch arm, und wie ist der Reichtum in der Gesellschaft verteilt? Welche Chancen haben arme und reiche Kinder in Deutschland auf Karriere, Glück und Gesundheit?
Quarks & Co „Bist du reich genug?“, Sendung vom 12.4.2011
Jung, ausgebildet - prekär beschäftigt. Die Wirtschaft nimmt nach der Krise wieder Fahrt auf, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch so richtig profitieren die jungen Arbeitnehmer noch nicht vom Aufschwung. Leiharbeit und befristete Jobs: Prekäre Beschäftigungsverhältnisse prägen ihre noch kurzen Erwerbsbiografien. ZDF.reporter, Sendung vom 11.11. 2010
Die gesetzliche Rente für die heute 30- bis 40-jährigen wird mager ausfallen und in Ostdeutschland sogar bedrohlich klein. Der Grund ist lange bekannt: immer weniger Menschen haben lebenslang eine Vollzeitstelle zu einem Tariflohn. „Normal“ werden Phasen ohne Arbeit, oder Teilzeitjobs oder Niedriglöhne, usw. Altersarmut verhindern, aber wie? Markus Schmidt und Kim Otto über - Umschichtung."
Monitor, 25.03.2010