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„Druck halten!“ Unter diesem Motto startete die Mindestlohn-Kampagne in ihr zweites „Geschäftsjahr“. Nachdem die Kampagne 2006 das Problem niedriger Löhne und die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn auf die Tagesordnung gesetzt hatte, ging es 2007 in die Tiefe und in die Breite. In verschiedenen Städten wurden Mindestlohn-Aktionen organisiert; regionale Bündnisse entstanden. Der Kampagnen-Höhepunkt war die Mindestlohn-Sommer-Tour 2007. Von Mai bis Juli reiste ein roter Ausstellungs-Container auf einem Sattelschlepper durch 50 deutsche Städte in allen Bundesländern. Vor Ort stieß die Ausstellung „Arm trotz Arbeit“ auf große Resonanz, Besucher in vielen Städten berichteten über ihre Arbeit und diskutierten mit dem Tour-Team über den Mindestlohn. Ein echter Publikums-Erfolg – und sehr bewegend für alle, die dabei waren.
Die Wirtschaft boomt, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch das Jobwunder made in Germany hat eine Kehrseite: Die neuen Arbeitsplätze sind oft unsicher, befristet und schlecht bezahlt. Leiharbeit und Minijobs breiten sich aus, die Lohnentwicklung zeigt nach unten. „Armut im Aufschwung - Der Boom der Billiglöhne“ - darüber diskutiert Thomas Leif in der SWR-Sendung 2+Leif mit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und Oskar Lafontaine, Fraktionschef der LINKEN im Saarland. SWR, 02.05.2011
Bei der Geburt sind alle Menschen gleich? Von wegen. Ob ein Mensch arm oder reich geboren ist, entscheidet von Anfang an über seine Entwicklungschancen. Die WDR Sendung Quarks & Co. ist den wichtigsten Fragen zum Thema nachgegangen: Wann ist ein Mensch arm, und wie ist der Reichtum in der Gesellschaft verteilt? Welche Chancen haben arme und reiche Kinder in Deutschland auf Karriere, Glück und Gesundheit?
Quarks & Co „Bist du reich genug?“, Sendung vom 12.4.2011
Jung, ausgebildet - prekär beschäftigt. Die Wirtschaft nimmt nach der Krise wieder Fahrt auf, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch so richtig profitieren die jungen Arbeitnehmer noch nicht vom Aufschwung. Leiharbeit und befristete Jobs: Prekäre Beschäftigungsverhältnisse prägen ihre noch kurzen Erwerbsbiografien. ZDF.reporter, Sendung vom 11.11. 2010
Die gesetzliche Rente für die heute 30- bis 40-jährigen wird mager ausfallen und in Ostdeutschland sogar bedrohlich klein. Der Grund ist lange bekannt: immer weniger Menschen haben lebenslang eine Vollzeitstelle zu einem Tariflohn. „Normal“ werden Phasen ohne Arbeit, oder Teilzeitjobs oder Niedriglöhne, usw. Altersarmut verhindern, aber wie? Markus Schmidt und Kim Otto über - Umschichtung."
Monitor, 25.03.2010