Kein Geld für Übersetzungen

Ich arbeite freiberuflich als Übersetzerin für Belletristik-Verlage. Das Normseitenhonorar beläuft sich im Durchschnitt auf 13 Euro pro Seite (das ergibt einen Stundenlohn von etwa 6,15 Euro brutto). Um davon leben zu können, muss man in Kreuzberg entweder ein Haus besetzen, mit Kohle heizen oder in einem alten Mietvertrag unterkommen. Ein Auto könnten wir uns nie leisten. Und das, obwohl mit den Büchern, die ich übersetze, gute Gewinne eingefahren werden. Shit happens?

Freiberuflicher Übersetzer für Verlage in Berlin