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Seit dem 1. Mai 2011 gilt für die acht neuen EU-Mitgliedstaaten Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Estland, Lettland und Litauen die uneingeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit. Das heißt, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus diesen Ländern dürfen in Deutschland arbeiten, auch wenn sie nicht bei deutschen Unternehmen beschäftigt sind.
Der Spiegel hat sich auf eine Reise mit Tagelöhnern aus Bulgarien begeben und erschreckende Dinge ans Tageslicht gebracht. Überfüllte Schlafplätze in feuchten deutschen Kellerräumen und Ausbeutung bestimmen das Leben der Arbeitswilligen, die in Deutschland auf ein besseres Leben hoffen und bitter enttäuscht werden.
Prekäre Beschäftigung und niedrige Löhne greifen um sich. Doch neu sind diese Probleme nicht. Für viele Migrantinnen und Migranten gehören sie bereits seit Jahren zum Alltag. „Migrationshintergrund“ hat viele Gesichter – und eine lange Geschichte. Rund sieben Millionen Menschen mit einer ausschließlich ausländischen Staatsangehörigkeit leben in Deutschland; sie sind Ausländer im Sinne des Ausländergesetzes.
Die Wirtschaft boomt, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch das Jobwunder made in Germany hat eine Kehrseite: Die neuen Arbeitsplätze sind oft unsicher, befristet und schlecht bezahlt. Leiharbeit und Minijobs breiten sich aus, die Lohnentwicklung zeigt nach unten. „Armut im Aufschwung - Der Boom der Billiglöhne“ - darüber diskutiert Thomas Leif in der SWR-Sendung 2+Leif mit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und Oskar Lafontaine, Fraktionschef der LINKEN im Saarland. SWR, 02.05.2011
Bei der Geburt sind alle Menschen gleich? Von wegen. Ob ein Mensch arm oder reich geboren ist, entscheidet von Anfang an über seine Entwicklungschancen. Die WDR Sendung Quarks & Co. ist den wichtigsten Fragen zum Thema nachgegangen: Wann ist ein Mensch arm, und wie ist der Reichtum in der Gesellschaft verteilt? Welche Chancen haben arme und reiche Kinder in Deutschland auf Karriere, Glück und Gesundheit?
Quarks & Co „Bist du reich genug?“, Sendung vom 12.4.2011
Jung, ausgebildet - prekär beschäftigt. Die Wirtschaft nimmt nach der Krise wieder Fahrt auf, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch so richtig profitieren die jungen Arbeitnehmer noch nicht vom Aufschwung. Leiharbeit und befristete Jobs: Prekäre Beschäftigungsverhältnisse prägen ihre noch kurzen Erwerbsbiografien. ZDF.reporter, Sendung vom 11.11. 2010
Die gesetzliche Rente für die heute 30- bis 40-jährigen wird mager ausfallen und in Ostdeutschland sogar bedrohlich klein. Der Grund ist lange bekannt: immer weniger Menschen haben lebenslang eine Vollzeitstelle zu einem Tariflohn. „Normal“ werden Phasen ohne Arbeit, oder Teilzeitjobs oder Niedriglöhne, usw. Altersarmut verhindern, aber wie? Markus Schmidt und Kim Otto über - Umschichtung."
Monitor, 25.03.2010