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Bäckerhandwerk

5,50 Euro BRUTTO

Bäckerei: Als Bäcker in der Backstube verdiene ich 5,50 Euro brutto in der Stunde.

-Bayern-310-




Konditor mit einem Brutto-Stundenlohn von 6,90 Euro

Konditor: Ich arbeite als Konditor für einen Brutto-Stundenlohn von 6,90 Euro. Im Monat verdiene ich 1.200 Euro brutto.

-Bremen-302-




580 Euro für eine Sechs-Tage-Woche!!!

Bäcker: Der niedrigste Monatslohn betrug im Februar 2009 ganze 580 Euro für eine Sechs-Tage-Woche!!!

-Thüringen-274-




Es ist verdammt hart!

Bäckerei: Ich arbeite in einer Bäckerei für 6,50 Euro die Stunde und das in Dauernachtschicht. Mein Vertrag läuft über 120 Stunden, was aber mal mehr sein kann und auch weniger! Ich bekomme nur 100 Euro als Nachtschichtzulage und Sonntagszulage. Und wenn wir unter einer bestimmten Summe von Arbeitsstunden bleiben, gibt es noch nicht mal die 100 Euro. Die Lebenssituation ist sehr schwer, da ich selbst mit dem Zuschuss nur etwa 800 Euro im Monat habe. Davon geht das meiste schon für Miete, Strom, Gas, Telefon, Versicherung, Auto, Fahrkosten zur Arbeit usw. weg. So bleibt nicht mehr viel zum Leben übrig - und zum Sparen erst recht nicht! Also nichts mit mal einer neuer Waschmaschine oder einer Autoreparatur. Es ist verdammt hart!

-Niedersachsen-256-




Immer weniger Gehalt

Bäckereiverkäuferin: Bei uns in der Firma wird das Gehalt immer weniger, statt mehr (Brutto-Stundenlohn: 5,45 Euro). Uns kürzen sie die Löhne und selbst fahren die Chefs Mercedes A-Klasse. Da ich noch zu Hause wohne, brauche ich keine staatliche Förderung. Mit dem Gehalt (859 Euro brutto) könnte ich mir aber auch keine eigene Wohnung leisten.

-Sachsen-Anhalt-219-




Schichtdienst und Zuschuss

Ich arbeite in Schichten von 6 bis 13 Uhr oder von 12/13 bis 20.30 Uhr - aber jeden Tag eine andere Schicht. Das heißt 4 Uhr aufstehen; 5.19 Uhr mit der Bahn losfahren; halb sechs anfangen. Also wenn man einen Tag Spät hatte, muss man gleich früh anfangen, bin allein erziehend mit drei Kindern und bekomme Zuschuss von Hartz IV weil es einfach nicht reicht. Da geht man schon arbeiten und fragt sich warum einer der komplett von Hartz IV lebt, mehr hat als eine so wie ich, die arbeitet.

-Sachsen-196-




Weniger als Hartz IV

Ich habe die Stelle angenommen, um nicht in Hartz IV zu gehen und vom Staat zu leben. Jetzt muss ich doch wieder zusätzliche Leistungen beantragen, weil ich von diesem Niedriglohn (Brutto-Stundenlohn: 4,80 Euro) nicht leben kann. Ich habe jetzt sogar weniger Geld als vorher, als ich Arbeitslosengeld bekam, weil nun noch die Fahrtkosten abgehen. Ich arbeite 6 Tage die Woche, im Durchschnitt 40 Stunden und bekomme 650 Euro netto raus. Es wäre schön wenn, endlich mal etwas gegen diese Billiglöhne getan wird, damit Arbeit wieder belohnt wird.

-Sachsen-195-




Jeden Tag ein anderer Arbeitsbeginn, informiert wird per SMS

Ich arbeite bis zu vier Tage pro Woche. Jeden Tag mit einer anderen Arbeitszeit, also Beginn und Dauer täglich wechselnd, darüber werde ich per SMS rund 2 Stunden vor Arbeitsbeginn informiert. Vor- und Nacharbeit werden nicht bezahlt, nicht eine Minute!

-Bayern-146-




Es gibt nur befristete Arbeitsverträge mit 5,60 brutto

Ich bekomme nur jährlich befristete Arbeitsverträge für März/April bis Oktober/November seit 2003. Ich werde oft als Springer eingesetzt – für 5,60 Euro Stundenlohn.

-Mecklenburg-Vorpommern-136-




Für die ganze Familie nur 300 Euro

Ich gehe 30 Stunden in der Woche alle drei Wochen sonntags arbeiten. Mein Mann bekommt Arbeitslosengeld 630 Euro ich habe 583 Euro netto und 328 Euro Kindergeld. Wenn alle Abgaben weg sind haben wir rund 300 Euro zum Leben Schulbedarf und Bekleidung.
-Sachsen-Anhalt-126-




Diese Ausbeutung muss ein Ende haben

Ich habe zur Probe in einem Bäckereibetrieb gearbeitet. Und ich finde es unverschämt, was Leute in so einem Bereich leisten müssen (arbeiten zu ungünstigen Zeiten, in der Filiale geht es um 5 Uhr morgens los, Wochenendarbeit etc.) und was für ein Gehalt man dafür bekommt. Ferner habe ich beobachtet, unter welchen Bedingungen die Angestellten ihre Pause machen müssen. Nebenbei im Stehen ohne Ruhemöglichkeiten. Ich finde, so was muss gemeldet werden, damit diese Ausbeutung ein Ende hat - inzwischen habe ich woanders einen Arbeitsplatz gefunden.

-Nordrhein-Westfalen-122-




5,00 Euro pro Stunde auf Abruf

Meine Frau arbeitet auf 400-Euro-Basis in einer Bäckerei auf Abruf. Seit dem 1. September werden statt 5,90 Euro nur noch 5 Euro bezahlt.

-Saarland-104-




45 Stunden-Woche ohne Nachtzuschläge

Ich arbeite mindestens 45 Stunden in der Woche. Überstunden und Nachtzuschläge werden nicht bezahlt (Verdienst: rund 2.000 Euro brutto im Monat).

-Baden-Württemberg-88-




Kündigung, weil man sich kein Auto leisten kann

Ich bin seit drei Monaten bei einer Bäckereikette angestellt. Als Stundenlohn erhalte ich 7 Euro brutto. Ich bin eine ausgelernte Bäckereifachverkäuferin. Es wird verlangt, dass eine 45- bis 50-Stunden-Woche gearbeitet wird. Die Schichten werden ganz nach Belieben der Leitung eingeteilt. Es ist durchaus üblich, dass die Angestellten heute gesagt bekommen, dass sie morgen eine Doppelschicht arbeiten müssen. Auch in welchen Filialen die Angestellten eingesetzt werden ändert sich fast täglich. Pausen werden keine gegeben, die Angestellten dürfen mal kurz zwischendrin im Aufenthaltsraum etwas essen und das müssen sie auch noch voll bezahlen. Rabatte Fehlanzeige. Der Laden und der Aufenthaltsraum sind kameraüberwacht. Die Mitarbeiter müssen sich in der Toilette umziehen. Das Gehalt wird mit einer Verspätung von 4 bis 5 Tagen überwiesen. Angestellte die laufende Unkosten haben, kommen dadurch regelmäßig in Schwierigkeiten. Die Geschäftsführung sieht sich dafür nicht verantwortlich, das sei das Problem der Angestellten. Ich habe vorgestern ein Ultimatum gestellt bekommen. Wenn ich mir nicht vor Ablauf der Probezeit (noch 3 Monate) ein Auto anschaffen würde, bekäme ich die Kündigung. Als ich sagte ich könne mir kein Auto leisten, bekam ich von der Leitung an den Kopf geworfen das sei ihr "scheißegal". Ich solle gefälligst dafür sorgen, dass ich mobil sei um kurzfristig zu den Filialen fahren zu können. Im Vertrag wurde nichts erwähnt, dass das Besitzen eines Autos eine Voraussetzung sei. Bisher bin ich mit dem Fahrrad zu den Filialen gefahren und war immer pünktlich und flexibel. Eine andere junge Kollegin hat noch keinen Führerschein, ihr wurde das Ultimatum gestellt bis zum Ende der Probezeit (in 3 Monaten) den Führerschein zu besitzen. Gestern war ich und meine Kollegin noch mal bei der Geschäftsleitung und haben um ein Gespräch gebeten. Dies wurde uns verweigert. Wie haben gebeten der Geschäftsleitung auszurichten, dass Sie doch bitte Verständnis haben sollen, dass wir diesen Forderungen zurzeit nicht nachkommen können. Heute haben wir die Kündigung erhalten.

-Hessen-85-




470 Euro bleiben netto für den ganzen Monat

Ich gehe jeden Monat zwischen 190 und 200 Stunden arbeiten (auch sonn- und feiertags) und habe höchstens 650 Euro verdient, dazu kommen Fahrtkosten in Höhe von rund 180 Euro. Teilweise werden die gearbeiteten Stunden einfach ersatzlos gestrichen.

-Brandenburg-74-




Brutto-Lohn von 1.3000 als Strafe für nicht bestande Gesellenprüfung

Ich wurde nach der Ausbildung übernommen und bekomme einen Brutto-Lohn von 1.300 Euro (begründet wird der niedrige Lohn damit, dass ich bei der ersten Gesellenprüfung durchgefallen bin - es soll eine Strafe sein) und davon muss ich leben. Ich wohne mit 25 immer noch bei meiner Mutter, weil man mit so wenig Geld nicht unbedingt eine eigene Wohnung bezahlen kann. Bei dem geringen Lohn gibt es mit meiner Partnerin auch jede Menge Stress.
-Hamburg-71-




7,48 Euro und bis zu 50 Überstunden

Formal bekomme ich 7,48 die Stunde, aber ausgezahlt wird ein Festgehalt von 1.295 EUR. Es kommen zwischen 30 bis 50 Überstunden dazu. Diese werden aber nicht bezahlt. Bei uns war schon der Zoll in den Filialen, hat die Verkäufer nach Lohn befragt, geschehen ist danach aber nichts.

-Brandenburg-32-




120 Stunden/Monat inkl. Sonn- und Feiertage für 5,37 Euro brutto

Ich bin seit 15 Jahren bei derselben Firma tätig und arbeite 120 Stunden im Monat - darin eingeschlossen Sonn- und Feiertage. Ich bekomme an den Sonntagen einfachen und an Feiertagen doppelten Stundenlohn (normaler Stundenlohn: 5,37 Euro brutto). Wir sind zwei Kolleginnen in der Verkaufsstelle. Wenn meine Kollegin im Urlaub oder krank ist, muss ich ihre Schicht mit übernehmen (es wird keine Vertretung gestellt). Das heißt ich muss 14 Tage ohne einen freien Tag durcharbeiten.

-Sachsen-Anhalt-25-




190 Stunden/Monat für 1.461 Euro und alleinerziehend

Allein erziehend. Zurzeit monatliche Arbeitsstunden betragen rund 220 Stunden, sechs Tage Woche, freie Tage nicht möglich da unterbesetzte Filialen. Bei 190 Stunden verdiene ich im Monat 1.461 Euro (Stundenlohn 7,69 Euro). Freizeit gleich null.

-Niedersachsen-18-




4 Euro Bruttostundenlohn

Mein Arbeitsbeginn ist um 5 Uhr. Ich arbeite ganz allein und eigenständig in einer Bäckerei-Filiale. Die Geschäftsführung lässt super neue Häuser mit Cafés und Mietwohnungen bauen. Und wir werden trotz recht schwerer Arbeit so gering bezahlt. Ich bekomme 4 Euro Bruttostundenlohn. Bilden sich Freundschaften unter Kollegen, die, wie in einigen Filialen hier in Mecklenburg-Vorpommern üblich, zusammen arbeiten, werden diese prompt getrennt, Willkür und Schikane sind an der Tagesordnung. So ein Geiz, das ist moderne Sklaverei, die Chefs hier im Osten und anderswo in Deutschland haben es nicht verstanden, dass ein Unternehmen mit seinen Mitarbeitern wächst oder fällt und sie nutzen das Zeitalter von Hartz-IV schamlos aus. Die stinken privat vor Geld und wir Blöden machen deren Arbeit, für nahezu lau, armes Deutschland!!

-Mecklenburg-Vorpommern-2-




Bruttostundenlohn von 5,55 Euro nur auf dem Papier erreicht

Als Verkäuferin arbeite ich seit Mai in einer Bäckerei in Mecklenburg-Vorpommern. Der Bruttostundenlohn von 5,55 Euro wird nur auf dem Papier erreicht. Die Arbeitszeit wird von Ladenöffnung um 6 Uhr bis zum Ladenschluss um 17 Uhr berechnet. Die Arbeiten vor Ladenöffnung und die Putzarbeiten nach Ladenschluss werden nicht als Arbeitszeit gesehen. Das heißt, meine Kolleginnen und ich arbeiten immer 1 bis 1,5 Stunden am Tag unentgeltlich. Zudem werden die Überstunden nicht abgerechnet, diese schreibt die Chefin auf, eine Kontrolle ist nicht möglich. Diese Überstunden sollen laut Aussage der Chefin in den Wintermonaten abgebummelt oder ausgezahlt werden. Ich arbeite sechs Tage in der Woche, habe aber im August keinen Tag freibekommen. Nach Aussage der Chefin gibt es in der Hauptsaison kein Frei. Außerdem meint sie, der freie Vormittag bei der Spätschicht (von 12-17 Uhr) würde als Erholung reichen. Letzte Woche habe ich 68 Stunden gearbeitet. In dieser Zahl sind die unbezahlten Stunden vor und nach den Öffnungszeiten nicht mit drin. Die Krönung ist noch, dass ein Minus in der Kasse von den Mitarbeitern aus der eigenen Tasche bezahlt werden muss. Ein Plus behält der Arbeitgeber selbst ein. Es wird sogar das Trinkgeld aus der Kaffeekasse vom Arbeitgeber genommen.

-Mecklenburg-Vorpommern-1-



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