Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kündigte an, ihren Kampf für menschenwürdige Mindestlöhne im Bewachungsgewerbe zu verstärken.
Unter dem Motto "Sicherheit gibt’s nicht zum Billigtarif – keine Sicherheit unter 7,50 Euro" wurde deshalb am 19. März 2008 in Bad Homburg ein Aktionstag durchgeführt. "Es ist höchste Zeit, gemeinsam mit ver.di gegen Armutslöhne und für eine gerechte Bezahlung zu kämpfen", sagte ver.di-Experte Rolf Lemm.
Auf dem Aktionstag diskutierten ver.di-Betriebsräte gemeinsam mit Mitgliedern aus regionalen Tarifkommissionen über die Entlohnungssituation und die Mobilisierung der Beschäftigten im Bewachungsgewerbe. Hintergrund war die Weigerung des Arbeitgeberverbands BDWS, mit ver.di über akzeptable Mindestlöhne zu verhandeln. Der BDWS wolle stattdessen mit der Gewerkschaft GÖD einen Mindestlohntarifvertrag auf dem Hungerlohnniveau von 5,75 Euro abschließen und für allgemeinverbindlich erklären lassen. "So etwas ist mit ver.di nicht zu machen", bekräftigte Lemm.
Quelle: Pressemeldung ver.di, 19.03.2008

