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Gianna aus Hamburg kann sich manchmal keine Schulhefte kaufen, denn ihrer Mutter, die in einer Eisdiele jobbt, fehlt dafür das Geld. Am nächsten Tag muss die Zehnjährige das dann der Lehrerin sagen und das ist ihr unangenehm.
Bianca, 13 Jahre, aus Rostock schläft auf dem Fußboden. Sie teilt ein Zimmer mit Mutter und Schwester. Im Schwimmbad war sie seit einem Jahr nicht mehr. Ihre Klassenkameraden machen sich deshalb über sie lustig – und grenzen sie aus.
Was bedeutet es für Kinder, in Armut aufzuwachsen? Ob Kinobesuch oder Schwimmbad, ein neues Schulheft, das Pausenbrot oder die nächste Klassenfahrt – für viele dieser Dinge fehlt Kindern aus armen Familien das Geld. Mehr noch als unter dem materiellen Verzicht leiden Kinder unter den sozialen Folgen von Armut.
Sechs Kinder aus einkommensschwachen Familien berichteten im November 2007 Spiegel-Online von ihrem Alltag und darüber, wie sie mit der Armut umgehen.
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Die Wirtschaft boomt, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch das Jobwunder made in Germany hat eine Kehrseite: Die neuen Arbeitsplätze sind oft unsicher, befristet und schlecht bezahlt. Leiharbeit und Minijobs breiten sich aus, die Lohnentwicklung zeigt nach unten. „Armut im Aufschwung - Der Boom der Billiglöhne“ - darüber diskutiert Thomas Leif in der SWR-Sendung 2+Leif mit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und Oskar Lafontaine, Fraktionschef der LINKEN im Saarland. SWR, 02.05.2011
Bei der Geburt sind alle Menschen gleich? Von wegen. Ob ein Mensch arm oder reich geboren ist, entscheidet von Anfang an über seine Entwicklungschancen. Die WDR Sendung Quarks & Co. ist den wichtigsten Fragen zum Thema nachgegangen: Wann ist ein Mensch arm, und wie ist der Reichtum in der Gesellschaft verteilt? Welche Chancen haben arme und reiche Kinder in Deutschland auf Karriere, Glück und Gesundheit?
Quarks & Co „Bist du reich genug?“, Sendung vom 12.4.2011
Jung, ausgebildet - prekär beschäftigt. Die Wirtschaft nimmt nach der Krise wieder Fahrt auf, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch so richtig profitieren die jungen Arbeitnehmer noch nicht vom Aufschwung. Leiharbeit und befristete Jobs: Prekäre Beschäftigungsverhältnisse prägen ihre noch kurzen Erwerbsbiografien. ZDF.reporter, Sendung vom 11.11. 2010
Die gesetzliche Rente für die heute 30- bis 40-jährigen wird mager ausfallen und in Ostdeutschland sogar bedrohlich klein. Der Grund ist lange bekannt: immer weniger Menschen haben lebenslang eine Vollzeitstelle zu einem Tariflohn. „Normal“ werden Phasen ohne Arbeit, oder Teilzeitjobs oder Niedriglöhne, usw. Altersarmut verhindern, aber wie? Markus Schmidt und Kim Otto über - Umschichtung."
Monitor, 25.03.2010