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    München-Moosach. Im sechsten Stock eines Sozialwohnungs-Hochhauses wohnt Martha H, 82 Jahre. Martha H. ist Witwe und Mutter von fünf Kindern. Abgesichert ist Martha H. nicht. Man könnte sagen, sie hat zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel.

     
  • Gerade im Osten Deutschlands ist Altersarmut ein Problem. Die jüdischen Gemeinden können davon ein Lied singen. Viele ihrer älteren Mitglieder müssen von Grundsicherung leben. Die Gemeinden bemühen sich nach Kräften, die Senioren zu unterstützen. Das Institut für Wirtschaftsforschung prognostiziert, dass Altersarmut weiter zunehmen wird. Bis 2013 soll der Anteil der armen Alten auf mehr als 17 Prozent anwachsen.

     
  • Rente mit 67? Schön wär’s! Detlef H. ist 69 Jahre alt und arbeitet immer noch auf dem Bau – jeden Tag. Der Rücken tut ihm weh, sein Körper spürt die Folgen der jahrelangen schweren Arbeit. Aber Detlef H. hat keine Wahl. 2.000 Euro muss er monatlich verdienen; ein Schicksalsschlag in der Familie zwingt ihn dazu. Und so ist Detlef H., der eigentlich seinen Ruhestand genießen sollte, froh über jeden Auftrag, den er als selbstständiger Subunternehmer auf einer Baustelle bekommt.

     
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    Als Nachtportier arbeitete Jürgen Knorra in einem Hotel in Mülheim an der Ruhr. Für 10 Schichten im Monat zahlte ihm Hotelbesitzer Ralf Hermann Schmitz 300 Euro, umgerechnet 3,75 Euro pro Stunde. Trotz der geringen Bezahlung war der Rentner mit seiner Arbeit zufrieden. Er wollte sich lediglich seine Rente aufbessern, um sich im Ruhestand mehr Reisen leisten zu können.

     
 

Mediathek

 
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Lohndumping durch Werkverträge in der Fleischindustrie
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14.10.2011
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Lohndumping durch Werkverträge in der Fleischindustrie

Europäische Fleischkonzerne zieht es nach Deutschland. Der Grund: Nirgendwo gibt es so gute Bedingungen für Lohndumper. Doch es geht auch fair. Streik TV hat ein mittelständisches Unternehmen besucht, in dem unternehmerische Verantwortung noch zählt.


Leben ohne Mindestlohn: Berufsportrait Friseur
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25.05.2011
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Leben ohne Mindestlohn: Berufsportrait Friseur

Gutes Geld für gute Arbeit – das gilt in Deutschland für viele nicht. Jeder fünfte Deutsche muss trotz Arbeit Hilfe von Staat beantragen. Laut Studien ist die Zahl der Niedriglohnempfänger in den letzten 10 Jahren rapide um 2,3 Millionen gewachsen. Ein ...


Leben ohne Mindestlohn
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29.04.2011
Views: 1.846

Leben ohne Mindestlohn

6 Euro 50 als Verkäufer/in. 4 Euro als Friseur. 5,50 als Bäcker. Niedriglohn - das bedeutet ein Einkommen, das niedriger ist als 2/3 des mittleren Lohns. Seit Mitte der 90er Jahre wächst der Niedriglohnsektor in Deutschland kontinuierlich.  und so auch die ...


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Bemerkenswert

Dumpinglöhne

Armut im Aufschwung - Der Boom der Billiglöhne

Die Wirtschaft boomt, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch das Jobwunder made in Germany hat eine Kehrseite: Die neuen Arbeitsplätze sind oft unsicher, befristet und schlecht bezahlt. Leiharbeit und Minijobs breiten sich aus, die Lohnentwicklung zeigt nach unten. „Armut im Aufschwung - Der Boom der Billiglöhne“ - darüber diskutiert Thomas Leif in der SWR-Sendung 2+Leif mit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und Oskar Lafontaine, Fraktionschef der LINKEN im Saarland. SWR, 02.05.2011

 

Kinderarmut

Armut und Reichtum in Deutschland

Bei der Geburt sind alle Menschen gleich? Von wegen. Ob ein Mensch arm oder reich geboren ist, entscheidet von Anfang an über seine Entwicklungschancen. Die WDR Sendung Quarks & Co. ist den wichtigsten Fragen zum Thema nachgegangen: Wann ist ein Mensch arm, und wie ist der Reichtum in der Gesellschaft verteilt? Welche Chancen haben arme und reiche Kinder in Deutschland auf Karriere, Glück und Gesundheit?
Quarks & Co „Bist du reich genug?“, Sendung vom 12.4.2011


 

Prekäre Beschäftigung

Video: Generation befristet

Jung, ausgebildet - prekär beschäftigt. Die Wirtschaft nimmt nach der Krise wieder Fahrt auf, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch so richtig profitieren die jungen Arbeitnehmer noch nicht vom Aufschwung. Leiharbeit und befristete Jobs: Prekäre Beschäftigungsverhältnisse prägen ihre noch kurzen Erwerbsbiografien. ZDF.reporter, Sendung vom 11.11. 2010


 

Altersarmut

Bedrohliche Altersarmut - Riesterrente auf dem Prüfstand

Die gesetzliche Rente für die heute 30- bis 40-jährigen wird mager ausfallen und in Ostdeutschland sogar bedrohlich klein. Der Grund ist lange bekannt: immer weniger Menschen haben lebenslang eine Vollzeitstelle zu einem Tariflohn. „Normal“ werden Phasen ohne Arbeit, oder Teilzeitjobs oder Niedriglöhne, usw. Altersarmut verhindern, aber wie? Markus Schmidt und Kim Otto über - Umschichtung."
Monitor, 25.03.2010

 
 
 

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