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Rechte Politiker hetzen gegen „ausländische Billigarbeiter“, die den Deutschen die Arbeit wegnehmen würden. Doch nicht die Migrantinnen und Migranten stellen eine Gefahr für die Löhne und Arbeitsplätze dar, sondern unzureichende Regelungen bzw. das Fehlen eines gesetzlichen Mindestlohns.
© jarts/ photocase.de
Wer erlaubt, dass nicht-deutschen Beschäftigten weniger gezahlt wird als ihren deutschen Kollegen, erklärt Migrantinnen und Migranten zu Menschen von geringerem Wert. Er spaltet und spielt die Menschen gegeneinander aus und schafft den Boden für rassistische Parolen.
Ein gesetzlicher Mindestlohn setzt diesem schlimmen Spiel Grenzen. Er macht deutlich, dass es eine Untergrenze für menschenwürdige Arbeit gibt, die für jede und jeden gilt – unabhängig von der Herkunft! Der Mindestlohn würde sowohl deutschen als auch ausländischen Arbeitnehmern zugute kommen, denn er schafft gleiche Bedingungen für alle und fördert so die Solidarität.
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Die Wirtschaft boomt, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch das Jobwunder made in Germany hat eine Kehrseite: Die neuen Arbeitsplätze sind oft unsicher, befristet und schlecht bezahlt. Leiharbeit und Minijobs breiten sich aus, die Lohnentwicklung zeigt nach unten. „Armut im Aufschwung - Der Boom der Billiglöhne“ - darüber diskutiert Thomas Leif in der SWR-Sendung 2+Leif mit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und Oskar Lafontaine, Fraktionschef der LINKEN im Saarland. SWR, 02.05.2011
Bei der Geburt sind alle Menschen gleich? Von wegen. Ob ein Mensch arm oder reich geboren ist, entscheidet von Anfang an über seine Entwicklungschancen. Die WDR Sendung Quarks & Co. ist den wichtigsten Fragen zum Thema nachgegangen: Wann ist ein Mensch arm, und wie ist der Reichtum in der Gesellschaft verteilt? Welche Chancen haben arme und reiche Kinder in Deutschland auf Karriere, Glück und Gesundheit?
Quarks & Co „Bist du reich genug?“, Sendung vom 12.4.2011
Jung, ausgebildet - prekär beschäftigt. Die Wirtschaft nimmt nach der Krise wieder Fahrt auf, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch so richtig profitieren die jungen Arbeitnehmer noch nicht vom Aufschwung. Leiharbeit und befristete Jobs: Prekäre Beschäftigungsverhältnisse prägen ihre noch kurzen Erwerbsbiografien. ZDF.reporter, Sendung vom 11.11. 2010
Die gesetzliche Rente für die heute 30- bis 40-jährigen wird mager ausfallen und in Ostdeutschland sogar bedrohlich klein. Der Grund ist lange bekannt: immer weniger Menschen haben lebenslang eine Vollzeitstelle zu einem Tariflohn. „Normal“ werden Phasen ohne Arbeit, oder Teilzeitjobs oder Niedriglöhne, usw. Altersarmut verhindern, aber wie? Markus Schmidt und Kim Otto über - Umschichtung."
Monitor, 25.03.2010