Schnellzugriff
EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit
& Dienstleistungsfreiheit
Ab Mai 2011 können Unternehmen mit Sitz in acht osteuropäischen Mitgliedsstaaten einfacher als bisher in Deutschland ihre Dienstleistungen anbieten und zu diesem Zweck Arbeitnehmer entsenden. Auch grenzüberschreitende Leiharbeit wird dann möglich.
EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit
& Dienstleistungsfreiheit
Die Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für Arbeitnehmer aus Mittel- und Osteuropa löst bei vielen Menschen Ängste aus. Befürchtet wird, dass osteuropäische „Billigarbeiter“ hierzulande Löhne drücken und manche sogar den Arbeitsplatz kosten könnten. Rechte Parteien versuchen, hieraus politisches Kapital zu schlagen. Sie schüren gezielt solche Ängste, um sie in rassistische Ressentiments umzumünzen.
EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit
& Dienstleistungsfreiheit
Wenn im Mai die Übergangsfristen für die Arbeitnehmerfreizügigkeit und Dienstleistungsfreiheit auslaufen, könnten deutlich mehr osteuropäische Unternehmen als bisher in Deutschland tätig werden, so schätzen Experten. Ihr vermehrter Einsatz in Deutschland gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit hiesiger Unternehmen, denn für sie gelten die Tariflöhne des Herkunftslandes.
Die Wirtschaft boomt, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch das Jobwunder made in Germany hat eine Kehrseite: Die neuen Arbeitsplätze sind oft unsicher, befristet und schlecht bezahlt. Leiharbeit und Minijobs breiten sich aus, die Lohnentwicklung zeigt nach unten. „Armut im Aufschwung - Der Boom der Billiglöhne“ - darüber diskutiert Thomas Leif in der SWR-Sendung 2+Leif mit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und Oskar Lafontaine, Fraktionschef der LINKEN im Saarland. SWR, 02.05.2011
Bei der Geburt sind alle Menschen gleich? Von wegen. Ob ein Mensch arm oder reich geboren ist, entscheidet von Anfang an über seine Entwicklungschancen. Die WDR Sendung Quarks & Co. ist den wichtigsten Fragen zum Thema nachgegangen: Wann ist ein Mensch arm, und wie ist der Reichtum in der Gesellschaft verteilt? Welche Chancen haben arme und reiche Kinder in Deutschland auf Karriere, Glück und Gesundheit?
Quarks & Co „Bist du reich genug?“, Sendung vom 12.4.2011
Jung, ausgebildet - prekär beschäftigt. Die Wirtschaft nimmt nach der Krise wieder Fahrt auf, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch so richtig profitieren die jungen Arbeitnehmer noch nicht vom Aufschwung. Leiharbeit und befristete Jobs: Prekäre Beschäftigungsverhältnisse prägen ihre noch kurzen Erwerbsbiografien. ZDF.reporter, Sendung vom 11.11. 2010
Die gesetzliche Rente für die heute 30- bis 40-jährigen wird mager ausfallen und in Ostdeutschland sogar bedrohlich klein. Der Grund ist lange bekannt: immer weniger Menschen haben lebenslang eine Vollzeitstelle zu einem Tariflohn. „Normal“ werden Phasen ohne Arbeit, oder Teilzeitjobs oder Niedriglöhne, usw. Altersarmut verhindern, aber wie? Markus Schmidt und Kim Otto über - Umschichtung."
Monitor, 25.03.2010