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Niedrige Löhne und häufige Berufsunterbrechungen führen zu niedrigen Renten. Die gesetzliche Rente reicht immer seltener aus, um Vorsorge für das Alter zu treffen. Eine Ausweitung der privaten Rentenvorsorge ist jedoch keine Lösung. Immer mehr Beschäftigte verdienen so wenig, dass sie von ihrem Einkommen nicht privat vorsorgen können.
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Das Einkommen der Über-65-Jährigen besteht zu 96 Prozent aus Alterssicherungsleistungen und nur zu vier Prozent aus anderen Einkommen (Erwerbsarbeit oder private Vorsorge). Von diesen 96 Prozent entfallen 89 Prozent auf die gesetzliche Rentenversicherung, in Ostdeutschland sogar 99 Prozent. Die Einführung von Mindestlöhnen sorgt dafür, dass Geringverdiener bereits während ihrer Berufstätigkeit genügend Rentenanwartschaften aufbauen können. Ein Existenz sichernder Lohn ist die Voraussetzung für ein gutes Leben im Alter. Um den freien Fall der Löhne und damit der Beiträge zur Rentenversicherung zu stoppen, brauchen wir den gesetzlichen Mindestlohn.
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Die Wirtschaft boomt, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch das Jobwunder made in Germany hat eine Kehrseite: Die neuen Arbeitsplätze sind oft unsicher, befristet und schlecht bezahlt. Leiharbeit und Minijobs breiten sich aus, die Lohnentwicklung zeigt nach unten. „Armut im Aufschwung - Der Boom der Billiglöhne“ - darüber diskutiert Thomas Leif in der SWR-Sendung 2+Leif mit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und Oskar Lafontaine, Fraktionschef der LINKEN im Saarland. SWR, 02.05.2011
Bei der Geburt sind alle Menschen gleich? Von wegen. Ob ein Mensch arm oder reich geboren ist, entscheidet von Anfang an über seine Entwicklungschancen. Die WDR Sendung Quarks & Co. ist den wichtigsten Fragen zum Thema nachgegangen: Wann ist ein Mensch arm, und wie ist der Reichtum in der Gesellschaft verteilt? Welche Chancen haben arme und reiche Kinder in Deutschland auf Karriere, Glück und Gesundheit?
Quarks & Co „Bist du reich genug?“, Sendung vom 12.4.2011
Jung, ausgebildet - prekär beschäftigt. Die Wirtschaft nimmt nach der Krise wieder Fahrt auf, die Arbeitslosigkeit sinkt. Doch so richtig profitieren die jungen Arbeitnehmer noch nicht vom Aufschwung. Leiharbeit und befristete Jobs: Prekäre Beschäftigungsverhältnisse prägen ihre noch kurzen Erwerbsbiografien. ZDF.reporter, Sendung vom 11.11. 2010
Die gesetzliche Rente für die heute 30- bis 40-jährigen wird mager ausfallen und in Ostdeutschland sogar bedrohlich klein. Der Grund ist lange bekannt: immer weniger Menschen haben lebenslang eine Vollzeitstelle zu einem Tariflohn. „Normal“ werden Phasen ohne Arbeit, oder Teilzeitjobs oder Niedriglöhne, usw. Altersarmut verhindern, aber wie? Markus Schmidt und Kim Otto über - Umschichtung."
Monitor, 25.03.2010