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Interviews: 7,50 Fragen an...

Eine Lohnuntergrenze ist für alle sinnvoll

"Eine Lohnuntergrenze ist für alle sinnvoll: Erstens für die Gewerkschaften, weil es ihre Verhandlungsposition tendenziell stärkt. Zweitens für die Unternehmen, denn ihnen bleibt jenes Rattenrennen erspart, durch Lohnunterbietung Wettbewerbsvorteile zu ergattern. Drittens befreit eine Untergrenze auch den Staat von der Bürde, so genannte Marktlöhne, die zum Leben nicht reichen, durch öffentliche Leistungen aufstocken zu müssen", sagte der Sozialethiker Friedhelm Hengsbach. Zum Interview...





Der Unternehmer denkt um

Dieter Schormann war Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Er hat eine Vielzahl von Mindestlohn-Staaten bereist und ist vom Erfolg dieses Instruments überzeugt. Nicht nur Beschäftigte würden vom Mindestlohn profitieren, sondern auch Unternehmer: Kontinuität bei den Personalkosten sei eine notwendige wirtschaftliche Basis. Interview...



Großbritannien: Mindestlohn jobneutral

"In Großbritannien hat der gesetzliche Mindestlohn nicht zum Abbau von Arbeitsplätzen geführt. Die Gewinnmargen bestimmter Unternehmen sind zurückgegangen, aber nicht so sehr, dass dies existenzgefährdend gewesen wäre", darauf verweist der Soziologe Dr. Klaus Dörre. Zum Interview...





Unternehmer fordern Mindestlohn

Mehr Planungssicherheit, motivierte Beschäftigte und ein fairer Wettbewerb ohne Lohndumping: Johannes Bungart, Verbandschef der deutschen Gebäudereiniger und Olaf Bande, Reinigungs-Unternehmer, begrüßen die Einführung des Mindestlohns in ihrer Branche und fordern einen gesesetzlichen Mindestlohn für alle Branchen.



Mindestlohn im Gesundheitswesen

Arzthelferinnen werden schlecht bezahlt, sie haben zudem wenig Aufstiegsmöglichkeiten. Für Sabine Rothe, Präsidentin des Verbandes medizinischer Fachberufe, verdienen Arzthelferinnen deutlich mehr als das, was ihnen derzeit laut Tarif bezahlt wird. „Wir wollen einen gerechten Lohn, der der Qualifikation, der Ausbildung und dem Können dieser Frauen entspricht.“





Der Arbeitsminister hat im Gewerkschaftsrat der SPD einer untersten Lohn-Haltelinie zugestimmt: „Jetzt soll Franz Müntefering Taten folgen lassen“, fordert der Verdi-Chef Frank Bsirske.



"Ein Mindestlohn würde dafür sorgen, dass die Löhne nicht zu weit absinken", positioniert sich der Bischof von Trier und der Vorsitzende von "Justitia et Pax" Dr. Reinhard Marx.





Reinhard Bispinck

Reinhard Bispinck (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung) hält es mit Franklin D. Roosevelt: "Unternehmen, deren Existenz ausschließlich davon abhängt, ihren Beschäftigten weniger als einen zum Leben ausreichenden Lohn zu zahlen, sollen in diesem Land kein Recht mehr haben, weiter ihre Geschäfte zu betreiben." Die Erfahrung anderer europäischer Länder mit einem gesetzlichen Midestlohn zeige, dass die Furcht vor massivem Arbeitsplatzabbau und Preisanstiegen unbegründet sei.





Der Deutsche Frauenrat ist ein Zusammenschluss von mehr als 50 bundes- weit aktiven Frauenverbänden und -organisationen, die insgesamt rund elf Millionen Mitglieder vertreten. Er ist die größte politische Frauenlobby in diesem Land. Anlässlich ihrer Wiederwahl stand die frisch bestätigte Vorsitzende, Brunhilde Raiser, der Initiative Mindestlohn für 7,50 Fragen Rede und Antwort...


"Der Mindestlohn ist eine sinnvolle Orientierungs- marke in einer sich schnell wandelnden Welt", positionierte sich Professor Anke Hassel von der Hertie School of Governance in einem Beitrag für die Zeitschrift Berliner Republik in der Debatte um die Neuordnung des Niedriglohnsektors.

Die Initiative Mindestlohn stellte 7,50 Fragen an Professor Anke Hassel.




Während in Deutschland noch heftig gerungen wird, ob und in welcher Höhe ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden kann, hat Großbritannien längst Tatsachen geschaffen. Nach der Einführung im Jahr 1999 wird der Mindestlohn dort auch dieses Jahr auf nunmehr 7,71 Euro angehoben. Was macht den Mindestlohn auf der Insel so erfolgreich? Von welchen Erfahrungen könnten wir profitieren?
Wir hatten Gelegenheit einem Fachmann 7,50 Fragen zu stellen: David Coats war von 2000 bis 2004 Mitglied der britischen Niedriglohnkommission („Low Pay Commission“).




Walter Scheurle

Mindestlohn und soziale Standards gehören für Walter Scheurle zusammen. Der Arbeitsdirektor der Deutschen Post kritisiert, dass die Bundesagentur bei der Lizenzvergabe nicht auch auf die Einhaltung sozialer Mindeststandards achtet.



Die geistigen Väter der "Magdeburger Alternative" versprechen unter dem Titel "Arbeit ist machbar“ eine geradezu märchenhafte Lösung der Probleme des deutschen Arbeitsmarktes. Das Institut für Makroökonomie und Konjunktur- Forschung (IMK) hat nachgerechnet. Anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse konnten wir Dr. Achim Truger 7,50 Fragen stellen...




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